Willkommen auf den Seiten des BSA Alster

von Florian Karbjinsky

Neue Spesenregelung ab dem 01.07.2026 veröffentlicht

Ab sofort steht die neue Spesenregelung ab 01.07.2026 in unserem Download-Bereich zur Verfügung.

Wir bitten alle Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter sowie Vereine, die neuen Spesensätze ab sofort bei allen Spielen zu berücksichtigen.

Die Übersicht findet Ihr wie gewohnt im Download-Bereich unter den wichtigen Informationen

von Florian Karbjinsky

Regeländerungen zur Saison 2026/27

Die Regeländerungen zur neuen Saison 2026/27 stehen nun fest und sind zum Download bereit:

von Florian Karbjinsky

André Beckers Erfahrungsbericht zur ersten Conference League im Amputiertenfußball

Bild von Jake Kirkman / EAFF

Mit der erstmaligen Austragung der Conference League am 24. und 25. September hat die European Amputee Football Federation (EAFF) einen weiteren wichtigen Schritt zur Entwicklung des Amputiertenfußballs auf europäischer Ebene unternommen. Neben der bereits etablierten Champions League und Europa League bietet der neue Wettbewerb insbesondere Vereinen aus Ländern, in denen sich noch keine größeren nationalen Ligastrukturen entwickelt haben, die Möglichkeit, internationale Wettkampferfahrung zu sammeln und sich mit Teams aus anderen Nationen zu messen.

Gastgeber der Premiere war der rumänische Traditionsverein FCSB (Steaua Bukarest). Neben der Heimmannschaft nahmen Maccabi Haifa aus Israel, Ayr United aus Schottland sowie Panathinaikos Athen aus Griechenland teil. Ausgetragen wurden die Begegnungen auf dem Trainingsgelände des FCSB, auf dem sich normalerweise die Nachwuchsmannschaften und auch die Profis des Vereins auf ihre Spiele vorbereiten.

Besondere Anforderungen an die Schiedsrichter

Der Amputiertenfußball unterscheidet sich in einigen wesentlichen Punkten vom klassischen Fußball. Gespielt wird mit sechs Feldspielern und einem Torwart pro Mannschaft. Die Feldspieler bewegen sich mithilfe von Krücken fort, während die Torhüter eine Einschränkung an einem Arm aufweisen. Die Spielzeit beträgt zweimal 25 Minuten, eine Abseitsregel gibt es nicht.

Auch für die Schiedsrichter ergeben sich daraus besondere Herausforderungen. Ähnlich wie beim Futsal werden die Begegnungen auf internationaler Ebene von zwei gleichberechtigten Schiedsrichtern auf dem Spielfeld geleitet. Ein dritter Offizieller übernimmt unter anderem die Überwachung der Auswechslungen, die Betreuung der technischen Zonen sowie organisatorische Aufgaben rund um die Spielleitung.

Besondere Aufmerksamkeit erfordern beispielsweise Zweikämpfe unter Einsatz der Gehstützen. Diese dürfen nicht zum Spielen des Balles verwendet werden. Eine absichtliche Ballberührung mit einer Gehstütze wird wie ein Handspiel geahndet. Neben der sicheren Anwendung des Regelwerks sind daher vor allem eine gute Positionierung, eine vorausschauende Spielleitung und eine enge Abstimmung innerhalb des Schiedsrichterteams gefragt.

Internationale Zusammenarbeit und ein vorentscheidendes Spiel

Eine besondere Herausforderung und gleichzeitig große Bereicherung stellte die internationale Zusammensetzung des Schiedsrichterteams dar. Die Unparteiischen kamen aus England, Polen, Rumänien, der Türkei und Deutschland. Die gesamte Kommunikation auf und neben dem Spielfeld erfolgte auf Englisch.

Dabei zeigte sich einmal mehr, wie wichtig eine gemeinsame Linie und eine klare Kommunikation für eine erfolgreiche Spielleitung sind. Regelmäßige Besprechungen, gemeinsame Videoanalysen und die intensive Nachbereitung der Begegnungen gehörten ebenso zum Turnieralltag wie der fachliche Austausch über unterschiedliche Spielleitungen und Erfahrungen aus den jeweiligen Heimatländern.

Sportlicher Höhepunkt meines Einsatzes war die Leitung der vorentscheidenden Begegnung zwischen Gastgeber FCSB und Maccabi Haifa. In einer intensiven Partie setzten sich die Gäste aus Israel durch und legten damit einen entscheidenden Grundstein für ihren späteren Turniersieg.

Maccabi Haifa sicherte sich schließlich ungeschlagen den Titel bei der ersten Austragung der Conference League. Besonders beeindruckend: Die Mannschaft erzielte im gesamten Turnier zwölf Treffer und blieb dabei ohne ein einziges Gegentor. Auf den weiteren Plätzen folgten Ayr United, FCSB und Panathinaikos Athen.

Wertvolle Erfahrungen auf und neben dem Platz

Neben den sportlichen Eindrücken bot der Aufenthalt auch die Gelegenheit, die rumänische Hauptstadt Bukarest und ihre lokalen Gepflogenheiten kennenzulernen. Insbesondere die Gastfreundschaft der Organisatoren, der Austausch mit den internationalen Schiedsrichterkollegen und die professionelle Durchführung des Turniers bleiben in positiver Erinnerung.

Die intensive Vorbereitung und Nachbereitung der Spiele verdeutlichte zudem, wie sich auch der Amputiertenfußball auf internationaler Ebene zunehmend professionalisiert. Der Anspruch an eine einheitliche Regelauslegung, die gemeinsame Videoanalyse und die strukturierte Zusammenarbeit innerhalb der Schiedsrichterteams unterstreichen diese Entwicklung.

Für mich persönlich war die Teilnahme an dieser Europapokal-Premiere eine besondere Erfahrung. Neben der Möglichkeit, auf internationalem Niveau Spiele zu leiten, standen vor allem der fachliche Austausch, neue Perspektiven auf die Schiedsrichterarbeit und die Begegnungen mit Menschen aus unterschiedlichen Ländern im Mittelpunkt.

Die erste EAFF Conference League hat eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial im europäischen Amputiertenfußball steckt – und dass der Fußball auch abseits der bekannten Wettbewerbe spannende internationale Erfahrungen bereithält.

Bild von Jake Kirkman / EAFF
Bild von Jake Kirkman / EAFF

von Florian Karbjinsky

Erfolgreicher Anwärter*innenlehrgang im BSA Alster – 48 neue Schiedsrichter*innen!

Vom 9. bis 11. Oktober 2026 fand im BSA Alster der nächste Anwärter*innenlehrgang statt – und das mit einem erfreulichen Ergebnis: 48 von 50 Teilnehmenden haben die Regelprüfung erfolgreich bestanden!

Drei Tage Ausbildung mit erfolgreichem Abschluss

Unter der Leitung unseres Lehrwarts Moritz Chakraborty beschäftigten sich die angehenden Schiedsrichter*innen drei Tage lang mit den Grundlagen des Schiedsrichterwesens und bereiteten sich auf ihre ersten Einsätze auf dem Fußballplatz vor. Unterstützt wurde Moritz dabei an allen drei Tagen durch den restlichen Vorstand des BSA Alster, der bei der Durchführung des Lehrgangs tatkräftig mitwirkte.

Am Sonntag stand schließlich die Regelprüfung auf dem Programm. Mit 48 bestandenen Prüfungen bei insgesamt 50 Teilnehmenden fällt die Bilanz ausgesprochen positiv aus. Besonders erfreulich: 44 der erfolgreichen Absolvent*innen kommen aus dem BSA Alster und verstärken künftig unseren Bezirk.

Vielen Dank und herzlich willkommen!

Ein herzliches Dankeschön geht an den SV Groß Borstel, der uns erneut seine Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt und während des gesamten Wochenendes für die Verpflegung gesorgt hat.

Allen neuen Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern gratulieren wir ganz herzlich zur bestandenen Prüfung!

Jetzt geht es darum, die ersten Erfahrungen auf dem Platz zu sammeln. Wir wünschen euch viel Spaß bei eurem neuen Hobby, spannende Spielleitungen und immer ein glückliches Händchen bei euren Entscheidungen!

Herzlich willkommen in der Schiedsrichtergemeinschaft!

von Benjamin Stello

Abschied von Horst Kiesewetter

Wir haben traurigerweise einen Todesfall zu vermelden: Am 08.10.2026 ist Horst Kiesewetter (Glashütter SV) im Alter von 89 Jahren verstorben. Wir möchten seiner Familie und seinen Freunden unser Mitgefühl ausdrücken.

Horst hat unseren BSA lange Zeit sehr geprägt. Er war viele Jahrzehnte Obmann in seinem Verein, dem Glashütter SV, und hat diesen immer solide und ordentlich geführt: Fehlende Schiedsrichter:innen gab es nie, solange Horst dort Schiedsrichter-Obmann war. Daneben hat er als Schiedsrichter regelmäßig die meisten Saisonspiele geleitet. Auf keinem Platz ist er nicht gewesen! Neben diesem Einsatz war er auch viele Jahre als Beobachter unterwegs, um jungen Schiedsrichter:innen auf den Weg nach oben zu helfen. Er war Pate - und nicht zuletzt auch im Vorstand des BSA Alster (auch unter anderen Namen) in vielen verschiedenen Funktionen tätig. Seine Regelkenntnisse waren bis zum Schluss legendär, ebenso sein Archiv, in dem Statistiken zu jedem Bereich der Schiedsrichterei abgelegt waren. Horst war einer der vielseitigsten und prägendsten Menschen in der Geschichte unseres Ausschusses.

Nicht nur der Glashütter SV, sondern auch wir und viele Schiedsrichter haben Horst viel zu verdanken. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Benjamin für den Vorstand des BSA Alster

von Jana Larm

Fußballheldenbildungsreise 2026 – und ich durfte Hamburg vertreten!

5 Tage in der Sonne Spaniens in Santa Susanna, die abwechslungsreicher kaum hätten sein könnten. Von Praxis- und Theorie-Einheiten über Vorträge von Bundesliga-Schiedsrichter Robert Hartmann und TV-Experten Patrick Owomoyela bis hin zu Teambuilding-Einheiten und einer Camp-Nou-Tour war alles dabei.
 
Ein ganz besonderes Highlight für mich als Schiedsrichterin war, dass meine Gruppe einen Tag von Robert Hartmann begleitet wurde. Dabei konnte er uns nicht nur inhaltlich wertvolle Tipps und Tricks für unsere Spielleitungen mitgeben, sondern war auch mit uns auf dem Platz und absolvierte mit uns einen Lauftest in Kombination mit Videoszenen.
 
An den anderen Tagen haben wir aus den Erfahrungen und dem Wissen von Hansjörg Rommel und Marc Schiry gelernt und haben hier besonderen Fokus auf das Stellungsspiel, Differenzierung bei persönlichen Strafen, Einzelszenen und Abseits gelegt.
 
Auch sonst kann ich nur in den höchsten Tönen von meiner Gruppe sprechen. Nach wenigen Stunden vergisst man schon, dass die Menschen um einen herum gerade noch völlig fremd waren. Man tauscht sich darüber aus, wie unterschiedlich Dinge in den verschiedenen Ecken Deutschlands funktionieren, teilt Erfahrungen und lacht gemeinsam über Geschichten, die geteilt wurden. In so kurzer Zeit so viele Kontakte zu knüpfen und sein Netzwerk mit so wertvollen Kontakten zu erweitern, ist einfach toll.
 
Eine unglaubliche Stimmung, die sich durch die ganze Woche gezogen hat und so einzigartig war, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Ein riesengroßes Dankeschön gilt nicht nur den Referenten, Gästen und Teilnehmern, sondern auch KOMM MIT, dem DFB und aus Hamburger Sicht besonders Andreas Hammer und Christoph Brandt-Cordero, die uns Hamburger die Woche über begleitet haben.
 
Alle haben dazu beigetragen, dass das eine unvergessliche Zeit für mich bleiben wird und haben mir gezeigt, was Ehrenamt bewirken kann.
 
Für mich persönlich nehme ich aus dieser Woche nicht nur viele neue Impulse für meine nächsten Spielleitungen mit, sondern auch unglaublich viel Motivation, mich weiterzuentwickeln und meinen Weg als Schiedsrichterin weiterzugehen.
 
Eine ganze Woche voller Fußball und Menschen, die genau dieselbe Leidenschaft für den Fußball teilen wie ich – was gibt’s Besseres?
 
Also bewerbt unbedingt Menschen, die für den Fußball brennen!

von Florian Karbjinsky

Dominik Kopmann ist Schiedsrichter des Jahres 2026

Wir Schiedsrichter wollen meistens nicht im Rampenlicht stehen. Am Freitagabend war das allerdings anders: Dominik Kopmann wurde beim Jahresempfang des Hamburger Fußball-Verbandes zum Schiedsrichter des Jahres 2026 gekürt.

An dieser Stelle noch einmal herzlichen Glückwunsch, lieber Dominik!

Dominik ist seit 2014 als Schiedsrichter aktiv und hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich nach oben gearbeitet. Seit 2023 pfeift er in der Regionalliga Nord und gehört damit zu den leistungsstärksten Hamburger Schiedsrichtern.

Sein Engagement endet aber längst nicht auf dem Platz. Dominik ist ehrenamtlich in der Ansetzungskommission für das Beobachtungswesen tätig und trägt dort Mitverantwortung für den Bezirksliga-Kader. Als Beobachter und Coach begleitet er die Schiedsrichter, gibt seine Erfahrung weiter und unterstützt sie auf ihrem Weg in Richtung Verband.

Die Auszeichnung ist deshalb nicht nur eine Anerkennung für seine Leistungen auf dem Platz, sondern auch für seinen Einsatz für andere Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter im Hamburger Fußball.

Besonders stolz sind wir darauf, dass mit Jana Larm, René Hölker und Dominik Kopmann gleich drei Schiedsrichter*innen aus unserem Bezirk nominiert waren. Doch auch die weiteren Nominierten aus den anderen Bezirken haben mit ihrer Arbeit und ihrem Engagement gezeigt, warum sie zu Recht für diese Auszeichnung vorgeschlagen wurden. Alle Nominierten haben mit ihrer Nominierung eine besondere Anerkennung für ihre Leistungen auf und neben dem Platz erhalten – und alle hätten den Titel verdient gehabt.

Auch Thao-Quyen Nguyen vom Walddörfer SV gratulieren wir herzlich zur Wahl zur Schiedsrichterin des Jahres 2026. Die 24-Jährige aus dem BSA Nord schaffte zur Saison 2026/27 den Aufstieg in die 2. Frauen-Bundesliga und in die Herren-Oberliga Hamburg und engagiert sich darüber hinaus als stellvertretende Schiedsrichter-Obfrau beim Walddörfer SV.